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DDoS Attacke auf Topmoney

DDoS Attacke auf Topmoney

Die Topmoney.ch-Webseite wurde am 22.06.2018 mittels eines kriminellen DDoS-Angriff vorübergehend lahmgelegt. Kriminelle haben über das sog. „TOR-Netzwerk“ die Webseite von Topmoney angegriffen, was dazu führte, dass die Seite vorrübergehend nicht erreichbar war. Für den, wegen der DDoS-Attacke verursachten kurzfristigen Ausfall unserer Webseite, möchten wir uns bei allen unseren Kunden entschuldigen.

Trotz der widerrechtlichen Attacke aus dem TOR-Netzwerk haben unsere hervorragenden Techniker die Situation kurzfristig wieder in den Griff bekommen. Danke vielmals an alle, die daran beteiligt waren.

Was ist eine DDoS-Attacke?

Ein DDoS-Angriff (Denial of Service) ist eine spezielle Art der Cyber-Kriminalität. Bei einem DDoS-Angriff führen Angreifer die Nichtverfügbarkeit eines Dienstes oder Servers gezielt herbei. Dafür infizieren sie einen oder mehrere Rechner mit Schadsoftware. Die Angreifer missbrauchen dieses infizierte Rechner-Netz (TOR-Netzwerk), auch Botnetz genannt, ferngesteuert für ihre DDoS-Attacken. Mit dem Botnetz greifen sie parallel ihr Ziel an und beschießen dabei dessen Infrastruktur mit zahllosen Anfragen.

Je mehr Rechner zusammengeschaltet werden, was beim TOR-Netzwerk der Fall ist, desto schlagkräftiger ist die Attacke. Angegriffene Server sind mit den unzähligen Anfragen überfordert, ihre Internetleitung ist überlastet. Websites bauen sich nur noch stark verlangsamt auf oder sind überhaupt nicht mehr verfügbar, wie das bei Topmoney gewesen ist.

Eine der häufigsten Methoden ist, Systemressourcen oder Netzwerkbandbreiten zu überlasten (Layer 3 und 4). Als Trend zeichnet sich unter den Cyber-Kriminellen in den letzten Jahren ab, die Angriffe auf die Anwendungsebene (Layer 7) zu verlagern. Muster und Bandbreiten von DDoS-Attacken ändern sich jedoch täglich. Beispiele sind WinNuke, die Land-Attacke, die Teardrop-Attacke oder der Ping of Death.

Wer waren die Angreifer?

Einzelne Kriminelle oder Gruppierungen oder gar Wettbewerber die kriminell handeln – die Liste der Angreifer ist lang. In jedem Falle sind das TERRORISTEN! Die Motive für einen DDoS-Angriff sind ebenfalls vielfältig: Erpressung, Konkurrenz schädigen oder Neid. Das Ziel von Angreifern ist jedoch immer dasselbe: Der dahinterstehenden Organisation soll ein möglichst großer Schaden zugesetzt werden. Manchmal geht es auch darum, Veröffentlichungen wie z. B. die auf der Warnliste von Topmoney enthaltenen Informationen, mittels eines DDoS-Angriffes „abzuschalten“.

Die Liste zeigt also ihre Wirkung, wie auch viele darauf enthaltene Nutzer-Stimmen/Kommentare belegen. Dass sich jemand jetzt allerdings zu einer solch kriminellen Handlung hat hinreissen lassen, stösst sogar bei Topmoney auf grosse Verwunderung. Immerhin werden solche widerrechtlichen Aktionen wie eine DDoS-Attacke mit Freiheitsstrafen bis zu 5 Jahren geahndet. In jedem Falle hat Topmoney Strafanzeige erstattet, was auch jeder tun sollte, der von einem DDoS-Angriff betroffen ist. Topmoney wird alle die mitgewirkt haben, diesen DDoS-Angriff gegen Topmoney zu ermöglichen, verfolgen und zur Verantwortung ziehen.

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